Die Kosten

Scheidung zum 0-Tarif!

Volle Kostenübernahme bei Prozesskostenhilfe - mehr dazu unter
"Beratungs- und Prozesskostenhilfe".

 Grundsätzlich gilt:

Scheuen Sie sich bitte nicht, Ihre Fragen zu stellen. Die Gebühren und Auslagen für die anwaltliche Tätigkeit bestimmen sich nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG). Es handelt sich hierbei um die bundesweit gesetzlich festgelegten Gebühren für die anwaltliche Tätigkeit. Die Höhe der Kosten richtet sich grundsätzlich nach dem Gegenstandswert und nach den einzelnen anwaltlichen Tätigkeiten. Gern gebe ich Ihnen von Beginn an weitere Informationen für Ihre individuelle Angelegenheit.

Ich bin auch gerne bereit, in bestimmten Angelegenheiten gesondert eine Vergütungsvereinbarung mit Ihnen zu treffen. Auch hier werden individuelle Lösungen sicherlich gefunden werden.

Ich rechne für den Fall, dass Sie rechtsschutzversichert sind, direkt mit Ihrer Rechtsschutzversicherung ab und übernehme die gesamte Korrespondenz mit Ihrer Rechtsschutzversicherung.

In dem Fall, dass Sie über ein geringes oder gar kein Einkommen verfügen, kläre ich Sie über die Möglichkeiten der Inanspruchnahme von Beratungshilfe und Prozesskostenhilfe auf und bin Ihnen bei der Beantragung gern behilflich.

Arme Parteien, die sich ab dem 01.09.2009 aufgrund eines ihnen gemäß § 135 Abs. 1 FamFG durch das Gericht aufgegebenen Informationsgesprächs zur Mediation entschließen, haben ein Anrecht darauf, dass der Staat die Kosten des Informationsgespräches deckt und dass das Gericht ihnen Prozesskostenhilfe bewilligt. Es empfiehlt sich dabei, dass das Gericht den zeitlichen und finanziellen Rahmen der Prozesskostenhilfe für die außergerichtliche Mediation vorgibt.

Beratungs- und Prozesskostenhilfe

Einen Antrag für Beratungshilfe für das außergerichtliche Verfahren erhalten Sie hier, einen Antrag auf Verfahrenskostenhilfe für das gerichtliche Verfahren können Sie >hier< herunterladen.


Bei Bewilligung von Prozesskostenhilfe ohne Ratenzahlungsanordnung bekommen Sie Ihre Scheidung zum 0-Tarif! 
Die Kosten werden zu 100% getragen.
 

Einvernehmliche Scheidung

Wenn die Voraussetzungen für die einvernehmliche Scheidung vorliegen, kann durch einen Ehegatten die Scheidung beantragt werden, dazu besteht Anwaltszwang. Der zweite Ehegatte benötigt keinen eigenen Anwalt. Zwischen den Beteiligten kann aber vereinbart werden, dass die für die Scheidung anfallenden Gerichts- und Anwaltskosten hälftig geteilt werden.  Daraus ergibt sich eine erhebliche Kostenersparnis. Beispielsweise würden bei einem Gegenstandswert in Höhe von 14.400,00 € für eine einvernehmliche Scheidung die Kosten 2.191,65 € betragen.
Es werden daher die Anwaltskosten in Höhe von 1.707,65 € für einen zweiten Anwalt gespart.

Die Kosten einer Scheidung – hier sind nur die Kosten des gerichtlichen Scheidungsverfahrens gemeint - richten sich nach dem Einkommen und Vermögen der Ehegatten. Bei der Ermittlung des Streitwertes der Scheidung ist zuerst auf die Nettoeinkünfte der Ehegatten abzustellen. Das Nettoeinkommen wird mit 3 multipliziert.

Beispiel:

Herr Schmidt hat ein Nettoeinkommen von 3.000,00 €, Frau Schmidt in Höhe von 2.000,00 €. Das Gesamteinkommen beläuft sich auf 5.000,00 €, multipliziert mit 3 ergibt das einen Streitwert in Höhe von 15.000,00 €.

Vermögen der Ehegatten kann den Streitwert erhöhen. Von dem tatsächlich vorhandenen Vermögen kann 5 % bei der Festsetzung des Streitwertes zu berücksichtigen sein. Die Gerichte räumen Freibeträge für die Ehegatten ein, die sich bei 15.000,00 € je Ehegatte und 7.500,00 € je Kind bewegen.

Beispiel:

Die Eheleute Schmidt haben ein Haus im Wert von 200.000,00 €, das noch mit 100.000,00 € belastet ist, es bleibt ein Vermögen von 100.000,00 €. Bei einem Freibetrag von 30.000,00 € wären also 5% von 70.000,00 €, also 3.500,00 € zu berücksichtigen und zu dem Streitwert der Scheidung zuzurechnen.

Für den Versorgungsausgleich erhöht sich der Gegenstandswert um 10 % von jedem Anrecht, das die Eheleute erworben haben. Bei dem Normalfall, indem beide Eheleute nur jeweils eine Anwartschaft erworben haben, sind somit 20 % zu dem Gegenstandswert für die Scheidung zuzurechnen, bei mehreren
Versorgungsanwartschaften jeweils 10 %.

Rückforderung

Wenn sich Ihre wirtschaftlichen Verhältnisse verbessern, können Sie noch bis zu vier Jahre nach Rechtskraft des erzielten Urteils zu Nachzahlungen herangezogen werden.

Sie sollten beachten, dass Sie in dem Fall, dass Sie Prozesskostenhilfe erhalten gleichwohl in dem Fall, dass Sie im Gerichtsverfahren unterliegen, der Gegenseite die dort entstandenen Gerichts- und Anwaltskosten erstatten müssen.

Weiterhin sollten Sie beachten, dass für den Fall, dass Sie mit Hilfe anwaltlicher Vertretung den Antrag auf Prozesskostenhilfe stellen, für dieses Verfahren bereits Anwaltskosten entstehen. Diese müssten Sie zahlen, wenn der Antrag auf Prozesskostenhilfe nicht bewilligt wird. 

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